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Sonntag, 13. Juni 2010

4:0 für Urlaub

Deutschland gewinnt das erste Spiel der FIFA-WM 2010 und wir buchen last minute unseren Urlaub. Bei LTUR erstanden wir gerade eine Reise in unser Hotel auf Rhodos vom letzten Jahr.

Hotel: Kresten Palace
Leistung: 1 Meerblick-Zimmer / Halbpension

Hinflug: von Hamburg nach Rhodos am 15.06.2010 14:15 Uhr X3 4212
Rückflug: von Rhodos nach Hannover am 22.06.2010 19:30 Uhr
Zug zum Flug inklusive und den Preisvorteil vom Gabelflug glatt ausgenutzt.

Dienstag, 18. Mai 2010

New York 2010

New York 2010
Deutschland hat uns wieder. New York wartete wieder mit vielen Überraschungen auf uns und wir wurden nicht enttäuscht. Eine Woche verging wie im Flug, Eindrücke prasselten auf uns nieder. Der Dollarkurs sank in den Keller, ohne dass wir es merkten und uns vom Shoppen abhielt. (war gut so)

Singapore Airlines brachte uns prima nach New York und Vicky holte uns dort vom Flughafen JFK ab. Es war am Flughafen noch erträglich, in Manhattan war es schon viel wärmer und recht schwül. Vom Terroranschlag tags zuvor am Timsesquare war außer der Spezialeinheit der Polizei nichts mehr zu spüren. Am ersten Tag führte uns Vicky gleich in einen Deutschen Biergarten nach Brooklyn. Unglaublich, wieviele Biersorten die hatten. Die "Bratwürst" war auch nicht übel.

Unser Hotel lag direkt in der 32. Straße in Korea-Town zischen der 5. und 6. Avenue. So hatten wir täglich die Auswahl aus verschiedener asiatischer Küche. Doch wir haben auch mal amerikanisch gegessen und sind einen Abend auch wieder ins Sapporo in die 49. gefahren. Kulinarisch konnten wir uns also nicht beklagen.

Der Tag begann täglich mit Bagels und Creamcheese, mehr Auswahl war im Hotel nicht drin. Aber man konnte die Bagelsorten wechseln und sich entscheiden, ob man toasten möchte oder nicht. Das "Geschirr" nahm man nicht mehr wahr, erst abends vor dem Hotel in den Müllsäcken. Es war Einweggeschirr. Schön war morgens der Blick vom Hoteleingang direkt auf das Empire-State-Building.

Wir haben Manhattan diesmal mehr mit der Subway genutzt und die Dinge gemacht, die wir vor 2 Jahren nicht geschafft hatten. So waren wir im Guggenheim-Museum (welches ich persönlich nicht so super fand), am East- und Hudson-River, Downtown am Battery-Park, auf der High-Line im Meatpacking-District, mit der Staten-Island-Fähre an der Freiheitsstatue unterwegs, auf dem Rockefeller-Center im Sonnenuntergang, am Abend im Bryant-Park, in Brooklyn, im Washington-Square-Park, am UN-Center und im Zoo am Central Park.

Am letzten Tag vor unserer Heimreise waren wir dann Upstate im Woodbury Outlet-Center. Bei sengender Hitze kauften wir Klamotten ein, als wenn es in Deutschland keine gäbe. Aber das hatten wir ja auch geplant. Nun haben wir Jeans, Shirts und viele andere Sachen für wenig Geld erstanden.

Die Heimreise war dann ein reines Abenteuer. Nicht nur, dass wir uns in der Zeit verschätzt hatten und glaubten, nicht rechtzeitig am Flughafen zu sein (wir nahmen den A-Train der Subway bis Hudson Beach und dann den Airtrain nach JFK und hatten nicht mit der Dauer gerechnet), auch das Flugzeug blieb nach dem Boarding noch 4 Stunden auf dem Rollfeld stehen, weil es keine Starterlaubnis bekam. Den Start um 1:45 statt 21:30 bekam ich kaum mit, weil ich geschlafen hatte.

Wir kamen auch zu spät in Frankfurt an und mussten unsere Fahrkarten umbuchen. Zuguterletzt ließ ich auch noch mein Handgepäck mit den Reisepässen im Zug in Northeim zurück, welches wir dann dank eines Bahners noch spät am Abend in Herzberg abholen konnten.

Dieser Beitrag ist noch nicht fertig. Er wird noch fortlaufend um Bilder ergänzt, die ich nach und nach hoch lade. (Picasa)

Samstag, 1. Mai 2010

kleine Reise

Nachdem ich gestern Abend schon zu meiner Liebsten gefahren bin, geht es heute weiter. Der Weg führt uns mit dem ICE nach Frankfurt/Main, wo wir heute übernachten werden.

Morgen früh, seehr früh, geht es dann zum Flughafen und Singapore-Airlines wird uns nach New York bringen, wenn uns nicht dieser unaussprechliche Vulkan auf Island dazwischenspuckt.

Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit mit meiner Liebsten und auf den Big Apple.

Freitag, 19. Februar 2010

New York

Die Idee war ja schon länger da. Der nächste Urlaub soll nach New York gehen.

Dann suchte ich einige Zeit nach einem günstigen Flug, hab das Schnäppchen von Air-Berlin verpaßt und mich deshalb sehr geärgert. Nun habe ich zugeschlagen. Wir fliegen am 2. Mai ab Frankfurt/Main mit Singapore Airlines nach New York. Preis 786 Euro für 2 Nasen.

Dienstag, 18. August 2009

My Friend

In Griechenland und auf den Inseln wie Rhodos und Kreta ist das Tanken keine Selbstbedienung. Man fährt an die Tankstelle, läßt sich gegebenenfalls vom Tankwart einweisen und der betankt dann nach Ansage das Fahrzeug. Man sagt entweder "full" oder die entsprechende Summe in Euro an, für die man getankt haben will.

Beim letzten Urlaub auf Rhodos ergab sich folgender Dialog an einer Jetoil-Tankstelle mit einem aufgrund seines Aussehens und seines Dialekts wohl indischem Mitarbeiter, nachdem ich nach seinen Anweisungen zur Tanksäule gefahren war:

Tankwart mit fragendem Blick: "Full?"
Ich: "Full, please"
Tankwart betankt den Nissan Micra und ist fertig. Ich schicke mich an, ins Büro gehen zu wollen. Er bäumt sich kurz auf und entgegnet mir energisch mit seinem indischen Akzent auf englisch: "You have to pay by me, my friend!" (exactly!)
Ich, meine Visacard zeigend: "Visa?" (Ich hatte das Logo an der Säule gesehen)
Tankwart: "Ah VISA, you have to pay inside..."

Im Büro erwartete mich ein alter bärtiger Grieche, der mich dann auf Anweisung des Tankwartes belasten sollte und dabei mit einem anderen Griechen gleichzeitig eine Ersatzteilbestellung aufnahm. Die Abbuchung der EUR 28,00 erfolgte dann endlich einen Monat später, als hätte ich es geahnt.

Zurück im Auto musste ich erst mal heftig kichern, die Situation war einfach so skurril.

Donnerstag, 23. Juli 2009

Rhodos

Urlaub Rhodos

Hat ein wenig gedauert, ich weiß. Nun habe ich aber alle Bilder sortiert, mit Geotag versehen und kommentiert. Das gebuchte Schnäppchen entpuppte sich als klasse Urlaub mit tollen Eindrücken.

Die Woche verging leider viel zu schnell. Wir verbrachten sie mit Rumliegen am Pool und Tagesausflügen, teils mit dem Bus nach Rhodos-Stadt und mit einem Mietwagen in so schöne Orte wie Lindos, an schöne Strände oder hinauf in die Berge. Die eine oder andere Anekdote folgt noch.

Montag, 8. Juni 2009

Rhodos

Jetzt habe ich doch tatsächlich gebucht, eine Last Minute Reise nach Rhodos mit meiner Liebsten. Ein verlockendes Angebot für EUR 399 pro Person mit Halbpension, Doppelzimmer mit Meerblick. Nachdem der gewünschte Flug ab Hamburg bei Holidaycheck schnell weg war, fliegen wir eben ab Rostock-Laage vom 02.07. bis 09.07.09, Hinflug mit Zwischenstopp in Dresden. Ich warte auf Bestätigung des Reiseveranstalters, in diesem Fall 1-2-FLY.

Freitag, 29. Mai 2009

Rom: 4. Tag

Trastevere, bestes Eis, bester Kaffee und Abreise

2009-05-15 Rom


Heute ist Abreisetag. Wir frühstücken zum letzten Mal auf unserer Terrasse, packen unsere Sachen zusammen und überlegen, was wohl zur Wohnungsübergabe gesagt wurde. Hm. Nichts? Genau, nichts! Was tun? Schlüssel in der Wohnung lassen, Tür zuziehen und abreisen? Haben wir dann so gemacht und bis heute kam auch keine Meldung, ob das falsch war.

An der Stazione Termini suchen wir die Gepäckaufgabe und lagern meinen großen Koffer dort ein, nachdem dieser wie am Flughafen durchleuchtet wurde. Wir nehmen wieder die Metro und fahren nach Bahnhof Piramide, weil wir zu Fuß nach Trastevere wollen. Die Pyramide interessiert uns nur am Rande. Interessanter dagegen ist für uns der Markt am Piazza Testaccio. Hier steht eine Markthalle für Lebensmittel. Es gibt von Obst und Gemüse, über Fisch und Fleisch bis hin zu Käse alles an frischen Lebensmitteln. Interessant, wie es duftet.

Über die Brücke Ponte Sublicio über den Tiber gelangen wir nach Trastevere. Hier biegen wir zuerst links ab und landen in einer Marktstrasse für Motorrad- und Fahrradzubehör. Wow, hier gibt es echt alles, was man braucht, inklusive Garagenathmosphäre. Doch es die falsche Richtung und wir laufen wieder zurück. Durch kleine Gassen und Straßen gelangen wir zur Piazza Sidney Sonnino, als es angfängt zu Regnen. Gut, daß hier gleich ein Cafe mit überdachter Terrasse ist.

Als es aufhört, laufen wir zur Santa Maria di Trastevere, einer schönen Kirche. Rike entdeckte im Reiseführer etwas von einer Villa Farnesina, in dessen Richtung wir den Weg einschlagen. Die Villa ist nicht so toll, dafür aber die schönen Gassen mit ihren Restaurants auf dem Weg dorthin. Hier würde ich gern mal einen Abendspaziergang machen und auf einer der Terrassen den Abend ausklingen lassen. Wir gehen zurück zur Hauptstrasse und nehmen diesmal die Straßenbahn nach Argentina, die hatten wir noch nicht.

Abermals landen wir im Tazza D'oro und genießen wieder den so leckeren Kaffee dort. Als Andenken kaufe ich mir hier eine Espressotasse. Wir merken, dass sich die Stadt und ihre Plätze mit immer mehr Touristen füllt. Anscheinend setzt Freitag Nachmittag ein Zustrom ein, die Piazza della Rotondo am Pantheon ist nun voll mit Menschen, auch am Trevi-Brunnen kann man kaum noch treten. Wir flüchten anhand eins Tipps im Reiseführer in eine Seitenstraßen, die Via delle Panetteria und finden hier die Gelateria San Crispino. Sie wirbt sogar mit einem Zeitungsausschnitt der New York Times vor dem Lokal.

"Ein paar Schritte vom Trevi-Brunnen entfernt befindet sich dieser Tempel des Gelato. Nach Meinung der meisten Römer gibt es hier das beste Eis und die besten Sorbets der Stadt, für einige ist das Eiscafe das beste Italiens (was nahezu gleichbedeutend wäre mit dem besten der Welt). Das Angebot richtet sich nach der Saison. Hier muß man gewesen sein." Quelle: ROM Spirallo 2008 S.138, © National Geographic

Zugegeben, das Eis ist wirklich lecker, aber mit 3 Euro für eine kleine Portion auch recht teuer. Dafür ist es naturbelassen und ohne Zusatzstoffe. In Deutschland würde sicher ein BIO-Siegel irgendwo kleben.

Wir fahren mit dem Bus zurück zum Hauptbahnhof und holen unser Gepäck. Die Aufbewahrung kostete für etwas mehr als 5 Stunden 4,60 Euro. Im Conad-Drugstore kaufe ich mir noch eine Bialetti Moka Express als Souvenir, mit so einem Espressokocher haben wir im Appartement Kaffee gekocht. Eine kurze Rast bei Kaffee und Baguette in der Vyta Boulangerie und dann kaufen wir die Rückfahrtickets für den Bus von Terravision für 18:30 Uhr.

Der Bus ist pünktlich da und wir wollen rein, Rike bekommt dann aber eine kleine Diskussion mit, in der ein Mann sein Geld zurückerhält und mit einer Studentin ein Taxi nach Ciampino nehmen will.
Als wir fragen warum, erfahren wir, dass der Bus erst kurz vor 7 losfahren wird und aufgrund des Verkehrs am Freitag Abend nicht pünktlich am Flughafen sein würde. Nach kurzer Überlegung schließen wir uns den Beiden an und nehmen gemeinsam ein Taxi.

Die Itialienisch-Studentin aus Freiburg und der Geschäftsmann aus Berlin lassen die Fahrt zum Flughafen kurzweilig werden, wir kommen trotz vieler Staus und des ständig telefonierenden genervten Taxifahrers pünktlich zum Flughafen, der Geschäftsmann nimmt das Taxi auf seine Rechnung und nimmt uns nur 10 Euro ab. Das war ein feiner Zug, dafür noch mal Danke an dieser Stelle.

Der Check-In am Schalter zieht sich hin, die Mitarbeiterinnen texten sich auf italienisch zu, es scheint ein Chef-Mitarbeiter-Streit zu sein. Leider verstehen wir kein Wort. Rike versucht danach, die Tickets von Terravision zurückzugeben, scheitert aber und erhält nur die Mailadresse vom Marketing. Hmpf.

Der Flughafen Ciampino selbst ist nur ein kleiner von Easyjet und Ryanair angeflogener Flughafen. Durch den Duty-Free-Bereich hindurch kommt man zur Wartehalle am Gate und kann dort noch Getränke kaufen, die man im Flugzeug sonst extra zahlen muss. Den Besuch des WCs der Wartehalle kann ich nicht empfehlen. Zwar ist eine Reinigungskraft präsent, aber die WC-Becken bei den Herren sehen aus, als hätten sie seit Tagen keinen Lappen gesehen.

Alle Aufmerksamkeit zieht ein Mann auf sich, der die Verriegelung der Tür vom Gate nach draußen öffnen wollte und die Alarmanlage der Tür aktivierte. Breites Grinsen bei allen, inklusive mir. :-) Der Rückflug war unspektakulär und die Fahrt zu Trixi auch.

Fazit: Rom ist toll und wir waren zufrieden mit der Auswahl dessen, was wir gesehen haben. Der Zeitraum Dienstag bis Freitag war optimal gewählt. Ich würde wieder hinfliegen.

Montag, 25. Mai 2009

Rom: 3. Tag

Vatikanische Museen, Petersdom und Kolosseum bei Nacht

2009-05-14 Rom

Langsam haben wird das Nahverkehrssystem Roms begriffen. Wir nehmen diesmal den Bus 64 von Termini direkt zum Vatikan und sparen dabei echt Zeit. 11 Uhr, der Tag ist sonnig und fröhlich. Völlig unwissend jedoch beschließen wir, zu Fuß einmal um Vatikanstadt herumzulaufen. Und ja, der Vatikan ist doch nicht so klein. :-) Wir brauchten dafür ungefähr eine Stunde, weil wir die Abbiegung auf der Brücke zum Bahnhof St. Pietro mitgenommen haben.

Nach der Umrundung kommen wir um 12 Uhr direkt zum Eingang der Vatikanischen Museen mit den vielen Vorrichtungen zur Kanalisierung der Besucher (Gatter ohne Ende). Keine langen Schlangen zum Glück, wir gehen direkt hinein, nachdem die Kartenverkäuferin uns nur müde belächelte, ob der Roma-Pässe, die hier nicht akzeptiert werden und auch keinen Preisnachlass bringen. Wir suchen uns eine "ruhige" Ecke neben den vielen Reisegruppen, um die Museen kurz im Reiseführer nachzulesen.

Dann beginnt eine lange Museumstour, wir sehen tolle Räume: Salle delle Muse, Vestibola Rotundo mit Neros Badebecken, die endlose zusammengewürfelt wirkende Statuengallerie in Galleria dei Candelabri, die wunderschöne Galerie der Geografie, die Sammlung moderner religiöser Kunst. Wie durch ein Labyrinth führen dann die Wege über kleine Gänge, Zimmer und Treppen zu den Stanzen (Zimmer) des Raffael und zur Sixtinische Kapelle. Hier hat es das Wachpersonal am schwersten, weil die Besucher sich ständig auf die Altartreppe setzen und verbotenerweise in der Kapelle fotografieren, es scheint ein aussichtsloser Kampf zu sein. Die historischen Bibliotheken bilden den Abschluß der Tour und wir landen wieder am Eingang. Hier machen wir Mittagspause, essen ein wenig und sind dann auf der Suche nach der Spiraltreppe, die im Reiseführer angegeben ist. Ein älterer Mann ist uns behilflich und sagt uns, dass wir Richtung Ausgang sowieso zu ihr kommen. Recht hat er! Und schön ist sie auch noch!

Jetzt ist es schon Nachmittag und wir wollen auf die Kuppel des Petersdoms. Wir müssen diesmal etwas an den Sicherheitskontrollen warten, können dann aber zügig zum Eingang der Cupola durchgehen. Eine kleine Schlange nur ist vor uns und es werden gerade Karten für 58 Jugendliche verkauft. Wir nehmen das Ticket für 5 Euro ohne Aufzug, also heißt es 551 Stufen. Aufs Dach des Petersdom führt die "Treppe" schneckenförmig nach oben. Wir schnappen nach Luft und machen uns weiter auf zur Kuppel. Zu unserer Überraschung finden wir uns auf der Balustrade im Inneren der Kuppel wieder und können nach unten in die Kirche schauen. Grandios! Ab jetzt führen schmale Treppen in engen Gängen innerhalb der Kuppel nach oben, auf den letzten Metern sogar in Schräglage. An einem Fenster brauche ich eine kurze Pause und wir lassen die Jugendgruppe an uns vorbei. Teilweise sehen die auch nicht mehr so frisch aus nach diesem Aufstieg. Eine kleine Treppe noch und wir sind oben, die Aussicht ist unglaublich, Rom liegt vor uns und wir haben den gesamten Vatikan im Blick. Herrlich!

Nach dem Abstieg laufen wir zum Campo de Fiori, der mich jedoch ein wenig enttäuscht. Klar, das Denkmal von Giordano Bruno ist schön, doch der Platz sieht unsauber aus und riecht nach heißem Asphalt. Wir gehen lieber zum Pantheon. Hier folgt wieder der Pflichtbesuch des Tazza D'Oro. Dieses Steh-Cafe hat eine einmalige Atmosphäre und nachdem wir gestern schon verstanden haben, wie das mit der Kasse funktioniert und das es hier ein WC gibt, fühlen wir uns schon fast als Stammgäste. Un Cappucino en un caffe! So gestärkt besuchen wir noch das Pantheon von innen, bevor es 17:30 Uhr per Lautsprecheransage geschlossen wird, weil ein Chorkonzert stattfindet.

Wir nehmen dann wieder den Bus zur Stazione Termini, kaufen etwas Lebensmittel ein und gehen ins Appartement, denn wir haben für den Abend noch einen Ausflug vor.

Nach einem kleinen Schläfchen und italienischem Abendessen a la Rike machen wir uns auf zur Metrostation im Termini und fahren zum Kolosseum. Die Metro ist heftig mit Graffitis verziert, bringt uns aber sehr schnell zum Ziel. Dann liegt das nächtliche Kolosseum vor uns. Grandios, so schön hatte ich es mir nicht vorgestellt. Jugendliche mit lauter Musik und viele Liebespärchen zählen zum Publikum.

Viel wollen wir heute nicht mehr laufen und nehmen die Metro, um eine Station weiter Richtung Termini zu fahren. In Cavour steigen wir aus und laufen durch die Gassen mit Straßencafes bei sehr lauer Abendluft zurück zum Appartement. Ein weiter schöner Tag in Rom geht zu Ende. Ich genehmige mir noch ein Bier, welches wir vorhin gekauft hatten. Komisches Maß, so eine 0,66 Liter-Flasche, aber wohl normal in Italien.

PS: Ein schöner ausführlicher Reisebericht über die Vatikanischen Museen bei Rome Antiqua.

Freitag, 22. Mai 2009

Rom: 2. Tag

Neuer Tag, neues Glück. Wir frühstücken ausgiebig auf der Terrasse und machen uns auf den Weg zum Bahnhof, wo wir am Stand der Touristinformation Roma-Pässe für je 23 Euro kaufen.

2009-05-13 Rom

Wir laufen zum Kolosseum und können Dank Roma-Pass direkt zum Eingang gehen. Das Kolosseum ist ein prächtiger Bau, dessen Zauber über die Jahre eher zugenommen hat. Wir spüren die Geschichte, die die Mauern in sich tragen.

Anschließend gehen wir direkt hinüber zum Eingang ins Palatin und Forum Romanum. Das Palatin wirkt zwar etwas öde, aber man merkt doch die Geschichte dieses Hügels. Gut, dass überall Trinkwasserbrunnen sind, so versorgen wir uns mehrfach mit frischem Wasser. In der Gartenanlage machen wir kurze Pause auf einer Bank. Genial ist die Aussicht vom Domus Tiberiana. Hier hat man einen schönen Überblick über das Forum Romanum, wie man auf den Bildern sehen kann. Das Forum ist auch der schönste und interessanteste Teil dieses Gebietes, weil man eben hier noch richtige Gebäude sehen kann.

Wir verlassen das Forum und gehen am Piazza Venezia vorbei über mehrere Straßen zum Pantheon. Hier begehen wir einen Fehler. Ohne in die Preiskarte zu schauen, bestellen wir Torte und Kaffee. Das rächt sich mit der Bezahlung von zusammen 30 Euro. Wir haben wohl mit dem Cafe di Rienzo das teuerste am Platz erwischt. Wenn der Kuchen wenigstens lecker gewesen wäre...

Der Weg führt uns weiter zur Piazza Navona. Leider war der Platz selbst nicht gut zu sehen, es waren Zelte aufgebaut. In einer Seitenstraße machen wir es uns auf einer Bank bequem und essen extrem leckeres Eis von 'Blue-Ice', die mehrere Gelaterias in der Stadt betreiben.

Es ist nicht weit bis zum Tiber, wir überqueren ihn über die Brücke Ponte St. Angelo und kommen zur Engelsburg. Schnell links abgebogen laufen wir weiter zum Petersplatz. Es ist schon nach 18 Uhr, weshalb nicht mehr so viele Touristen da sind. Die Sonne steht schon etwas tiefer und wir gehen ohne Wartezeit an der Sicherheitskontrolle hinein. Wow! Der Petersdom ist gewaltig groß und strahlt vor Prunk. Schön! Wir beschließen, am nächsten Tag noch mal herzukommen und die Kuppel zu besteigen, denn die ist schon geschlossen.

Wir verlassen den Vatikan und gehen zur Via Gregorio VII. Hier nehmen wir den Bus der Linie 64 und fahren zurück zum Appartement. Heute gehen wir nicht essen, wir kochen uns selbst was Leckeres, italienisch natürlich. :-) Dafür kaufen wir noch schnell ein.

Rom: 1. Tag

Mein Handy weckte uns um 4:00 Uhr mit "Guten Morgen Sonnenschein" von Nana Mouskouri. Gegen 6:00 Uhr treffen wir am Flughafen Schönefeld ein und starten pünktlich um 7:00 mit Easyjet nach Rom.

2009-05-12 Rom


Nach der Landung 9:00 Uhr in Rom Ciampino nehmen wir den Bus von Terravision zur Stazione Termini, dem Hauptbahnhof. Wir essen was vom Imbiss im Bahnhof und genießen die Sonne. Zum Appartement "Turati Penthouse" gehen wir zu Fuß, die Via Filippo Turati 102 liegt gleich in der Nähe. Das Viertel ist überwiegend asiatisch, so übergibt auch eine Asiatin mit eher schlechten Englischkenntnissen das Appartement.

Wir inspizieren alles, kochen uns den ersten italienischen Espresso und wollen gleich die Stadt erkunden. Der erste Weg führt uns Richtung Norden, wir haben keinen Stadtplan dabei. Wir finden trotz allem die Spanische Treppe und die Piazza del Popolo, wunderschöne Orte.


Rom zu Fuß auf einer größeren Karte anzeigen

Der Trevi-Brunnen ist ebenfalls sehr schön und zu dieser Zeit auch nicht so sehr von Touristen umlagert. Ich bin völlig kaputt vom vielen Laufen und dem Schlafdefizit. Wir wollen den Heimweg antreten und haben irgendwie die Orientierung verloren. Rike will meinen vorgeschlagenen Weg nicht gehen (der sich im Nachhinein als richtig herausgestellt hätte), ein Polizist und ein alter Mann, den ich nach dem Weg zur Stazione Termini frage, helfen uns nicht wirklich weiter. Wir streiten uns und muffeln uns deshalb an. Die Stimmung ist mies.

Rike fragt an einem kleinen Verkaufskiosk nach Busfahrkarten und dem Bus, den wir nehmen sollen. Wir folgen brav den Erklärungen und steigen in Buslinie 175. Leider war das die falsche Richtung, so machen wir eine Rundfahrt zur Pyramide im Süden außerhalb der Stadtmauer, um dann im Bus sitzen zu bleiben und von dort zurück zum Bahnhof zu fahren. Wir sind nicht die Einzigen, ein anderes deutsches Pärchen im Bus teilt unser Problem.

Endlich am Bahnhof, wir suchen nach einer Einkaufsmöglichkeit, die wir im Drugstore CONAD finden. Wir versorgen uns mit dem Nötigsten und gehen ins Appartement. Zu Abend essen wir im Pastarito in der Via Gioberti und fallen wenig später völlig müde ins Bett.

Dienstag, 19. Mai 2009

Zurück aus Rom

Sonntag Abend war ich wieder daheim. Die Liebste habe ich auf dem Bahnhof in Berlin verabschiedet, nachdem wir den ersten Zug noch davonfahren haben sehen. Ich sortiere hier noch die Bilder und bald werden meine Impressionen zu sehen sein. Google Maps und Google Streetview sind echt praktisch, ich weiß gar nicht, was die alle dagegen haben... Mir hilft das ungemein. Stay tuned!

Sonntag, 10. Mai 2009

Los gehts

Jetzt noch zur Arbeit fahren und heute Abend gehts nach Berlin. Ich hole die Liebste vom Bahnhof ab und Dienstag fliegen wir nach Rom. Sachen sind gepackt, Flug und Appartement sind gebucht, Parkplatz ist reserviert. Hab ich was vergessen?

Samstag, 17. Januar 2009

Flug im Mai

Gestern Abend habe ich noch schnell den Flug ins neue Reiseziel gebucht und mich tierisch geärgert, dass ich das erst jetzt gemacht habe. Ich hätte mir ja auch denken können, dass die Preise nicht stabil bleiben. So habe ich für den Flug von Berlin-Schönefeld SXF nach Rom-Ciampino CIA jetzt EUR 175,96 statt EUR 164,86 bezahlt. OK, das ist immer noch ein Schnäppchen. :-)

Die Anfrage nach einem Penthouse in dieser Zeit habe ich parallel gerade bei rentalinrome gestellt. Ich bin gespannt, was von dort als Antwort kommt. Ich würde schon gern zentral über den Dächern der Stadt wohnen und nach einem anstrengenden Tag die Beine auf einer Dachterrasse hochlegen. Frühstück auf dem Balkon wäre ja auch schön, auf Sylt fand ich das recht nett.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Reise 2009

Heute habe ich mir einen neuen Reiseführer gekauft. ISBN 978-3-8297-3240-6. Ich denke ja, dass er mir die gleiche Unterstützung wie beim New York Urlaub geben wird. Ich stecke jedenfalls mitten in den Vorbereitungen und im Mai gehts los.

Freitag, 12. Dezember 2008

Nürnberg III

Nachdem ich mir gestern Fürth inklusive Weihnachtsmarkt und Altstadt unterhalb des Rathauses angesehen habe, fuhr ich mit der U1 wieder in die schöne historische Altstadt Nürnbergs. Hier ist es dann doch schöner. Doch auch hier wurde ich auf der Suche nach dem Elfenhaus Sommergrün nicht fündig. Dafür besuchte ich die größte Feuerzangenbowle und nahm die Tasse als Andenken gleich mit.

Heute machte ich mir mit meiner Schwester einen schönen Tag. Nachdem wir das Quelle-Stammhaus besuchten, führte uns der Weg ins unglaublich riesigen Franken-Center, auch hier Fehlanzeige bei der Suche nach dem Elfenhaus. Quelle bekam selbst nur 3 Stück zum Verkauf. Um meinen Frust etwas zu lindern, kaufte ich mir dann im Jeansladen Leo im Franken-Center eine Jeans, die von 140 auf 100 Euro gesenkt war und obendrauf nochmal 20% Rabatt erhielt. So hatte ich dann zumindest ein kleines Erfolgserlebnis.

Morgen gehts dann wieder nach Osterode.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Nürnberg II

Mittwoch Mittag machte ich mich auf in die Stadt, von der Maximilianstraße zu Fuß bis zum Plärrer und dann weiter in die Innenstadt. Der erste Starbucks (Ich habe 5 gefunden!) gehörte mir und nun habe ich alle drei Weihnachtsspezialitäten durchprobiert. Der Latte mit Toffee ist mein Favorit.

Dann absolvierte ich das Standard Touristenprogramm mit Weißem Turm, Christkindlesmarkt, Kaiserburg inklusive Führung und Lochgefängnis unter dem Rathaus. Jetzt weiß ich sogar über die Kunigundenlinde Bescheid und dass Albrecht Dürer lange Zeit in Nürnberg gelebt hat. Es schneite den ganzen Nachmittag und ich konnte meine neue Jacke testen, die mich hervorragend vor Durchnässung bewahrt hat.

3 im Weggla und 2 Tassen Glühwein schafften es trotzdem nicht, den Christkindlesmarkt als die Attraktion Nürnbergs erscheinen zu lassen. Es gibt schönere Weihnachtsmärkte in Deutschland.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Nürnberg I

Seit Dienstag Abend bin ich in Nürnberg zu Besuch bei meiner Schwester. Nürnberg ist eine wirklich schöne historische Stadt. Ich liebe Städte mit Stadtmauern, Türmen und Burg auf einem Berg. Wenn ich wieder zuhause bin, ist in Picasa eine Bildergalerie fällig, bestimmt.

Den Abend verbrachten wir in einem asiatischen Restaurant mit Mongolischem Buffet. Das kannte ich ja schon aus Oslo, nur eben nicht asiatisch und mit ebensolcher Auswahl. Hier gab es sogar Känguru-Fleisch.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Plätzchenmarathon

Nach einer Plätzchenbackorgie von 3 Tagen und einem netten Treffen mit Andreas und Nadine in Berlin sind wir Sonntag Abend gut wieder in Osterode gelandet. Gestern unternahmen wir kurz den Versuch, die Anzahl der verschiedenen Plätzchensorten zu zählen, die Zahl muß irgendwo bei 15 liegen. Wir zählen die nochmal...

Der Montag stand ganz in Zeichen von Weihnachtsmarkt. Diesmal war Braunschweig dran, dort trafen wir uns mit Jacki und Stefan. Nach 2 Glühwein und anschließendem Shoppen in den Schloßpassagen fuhr uns der letzte Zug wieder sicher nach Osterode zurück.

Heute mache ich mich dann auf den Weg nach Nürnberg. Ich freue mich auf meine Schwester und auf den Christkindlesmarkt. Urlaub ist schön...

Sonntag, 2. November 2008

Landung und Rückflug

Ich bin wieder zurück von der Pullerparty im pfälzischen Gries. Nach der wegen Gegenwind verspäteten Landung in Zweibrücken holten mich Stefan und Olli vom Flughafen ab und wir fuhren zur Halloween-Party der Grisinis in die "Alte Schule", heute ein Vereinshaus der Gemeinde. So lernte ich dort die regionale Spezialität "Speckwaffel aus dem gußeisernen Waffeleisen" und Einheimische des Dorfes kennen. Nett.

Der Flughafen Zweibrücken glänzt ganz und gar nicht mit Service. Bei Ankunft landet man nach dem Fußweg vom Airbus A319 im asphaltierten Ankunftsterminal.

Beim Abflug erwarten einen noch schärfere Kontrollen als in Berlin und man bekommt abends in der Wartezone am Gate nicht mal mehr normalen Kaffee, da nur eine moderne WMF-Maschine für Spezialitäten zur Verfügung steht. Das ist echt arm. Der Wunsch nach Cola wird mit "Ist aus, nur Cola light ist noch da" quittiert. OK, aber die Flasche Cola dann einfach so auf den Tresen zu stellen, ist auch nicht gerade Service. Wenigstens ein Glas hätte dazu gereicht werden können.

Der Rückflug war schneller als der Hinflug, trotz Verspätung beim Abflug landeten wir pünktlich in Schönefeld.