Posts mit dem Label bilder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label bilder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 23. Juli 2009

Rhodos

Urlaub Rhodos

Hat ein wenig gedauert, ich weiß. Nun habe ich aber alle Bilder sortiert, mit Geotag versehen und kommentiert. Das gebuchte Schnäppchen entpuppte sich als klasse Urlaub mit tollen Eindrücken.

Die Woche verging leider viel zu schnell. Wir verbrachten sie mit Rumliegen am Pool und Tagesausflügen, teils mit dem Bus nach Rhodos-Stadt und mit einem Mietwagen in so schöne Orte wie Lindos, an schöne Strände oder hinauf in die Berge. Die eine oder andere Anekdote folgt noch.

Freitag, 19. Juni 2009

Elefant

Elefant
Elefant,
hochgeladen von herr.g.
Carwash Güstrow, das Schild beweist Humor mit einem Bild um den Wasser- und Luftanschluss. Ich fand es lustig und habe ein Bild davon gemacht.

Sonntag, 14. Juni 2009

Vogeltod

Dieser Vogel war heute Abend so dumm, mir mit einem Wurm im Schnabel direkt vor das Auto zu fliegen und im Luftschacht unter dem Nebelscheinwerfer stecken zu bleiben. Blöder Tod.

Hoffentlich holen ihn heute Nacht die Katzen, sonst muss ich sehen, wie ich das Tier morgen vom Auto weg bekomme.

Freitag, 12. Juni 2009

DM live in Berlin

Mittwoch war es endlich so weit, Depeche Mode spielten live im Berliner Olympiastadion. Nach Daves Krankheit war es ja gar nicht so klar, ob das Konzert überhaupt stattfinden würde, umso erleichterter war ich, als ich las, dass das Konzert in Leipzig stattgefunden hatte.

So trafen wir also am Mittwoch Nachmittag Sabine zum Essen im Vapiano, um dann mit der S-Bahn zum Olympiastadium zu fahren. Das klappte alles super entspannt, die Vorband M83 war gerade am spielen und klang recht gut, als wir im Stadion ankamen. Wir konnten Dank der gebuchten Tickets bis vor die erste Absperrung gehen und unser Armband abholen, da hat sich der Mehrpreis dafür echt gelohnt. Es war auch während des Konzerts noch genug Platz zum Tanzen und kein Gedrängel. Die Sicht war super, so nah war ich Dave und Martin noch nie.

Depeche Mode live in Berlin


Polarkreis 18 war leider ein Reinfall, die Akustik kam schlecht rüber und das "Gesinge" klang irgendwie schräg. Die Jungs aus Dresden freuten sich mit Recht darüber, die Vorband sein zu dürfen und im Olympiastadium spielen zu dürfen. Es sei ihnen gegönnt, aber ich fand es nicht so toll.

Dann endlich trat Depeche Mode 20:55 Uhr auf die Bühne und hielt uns für 2 Stunden in seinem Bann. Ich persönlich hab ja nur den Vergleich zum Konzert in Leipzig 2006 und fand dieses Konzert in Berlin großes Kino. Die Songs vom neuen Album klingen live echt gut und die Klassiker hauten mich sowieso um. Meine Favoriten von Sounds of the Universe: "In Chains" und "Come back", sogar "Jezebel" klang live echt gut. Schön zum Dahinschmelzen war Martins Solo bei "A Question of Lust", ja ich hielt meine Liebste dabei im Arm, der Moment war einfach so schön. Über meine Lieblingslieder "I feel You" und "In your Room" gipfelte es dann im obligatorischen "Enjoy the Silence" und dem Winkesong "Never let me down again", Dave hatte viel Spaß und freute sich auch diesmal über tausende von winkenden Armen, grandios. Die Zugaben bishin zu "Waiting for the night" schlossen diesen wunderbaren Abend ab. Danke für dieses schöne Konzert!

Lediglich die Heimreise war abenteuerlich, tausende Fans waren ab 23:00 Uhr unterwegs zum S-Bahnhof am Olympiastadium, Absperrungen sollten die Massen lenken. Wir schwammen im Strom mit und verabschiedeten uns von Sabine. Die Bahnen fuhren alle bis Ostbahnhof oder Warschauer Straße, von dort sollte man irgendwie weiterkommen. Nach mehrfachem Umsteigen erreichten wir gegen 2:00 Uhr endlich den Bahnhof Wuhletal, wo mein Auto parkte. Wir waren echt müde und froh, als wir endlich im Bett lagen.

Kleine Presseschau: Tagesspiegel, Berliner Zeitung, Märkische Allgemeine, BZ, Morgenpost, Depechmode.de

Freitag, 29. Mai 2009

Rom: 4. Tag

Trastevere, bestes Eis, bester Kaffee und Abreise

2009-05-15 Rom


Heute ist Abreisetag. Wir frühstücken zum letzten Mal auf unserer Terrasse, packen unsere Sachen zusammen und überlegen, was wohl zur Wohnungsübergabe gesagt wurde. Hm. Nichts? Genau, nichts! Was tun? Schlüssel in der Wohnung lassen, Tür zuziehen und abreisen? Haben wir dann so gemacht und bis heute kam auch keine Meldung, ob das falsch war.

An der Stazione Termini suchen wir die Gepäckaufgabe und lagern meinen großen Koffer dort ein, nachdem dieser wie am Flughafen durchleuchtet wurde. Wir nehmen wieder die Metro und fahren nach Bahnhof Piramide, weil wir zu Fuß nach Trastevere wollen. Die Pyramide interessiert uns nur am Rande. Interessanter dagegen ist für uns der Markt am Piazza Testaccio. Hier steht eine Markthalle für Lebensmittel. Es gibt von Obst und Gemüse, über Fisch und Fleisch bis hin zu Käse alles an frischen Lebensmitteln. Interessant, wie es duftet.

Über die Brücke Ponte Sublicio über den Tiber gelangen wir nach Trastevere. Hier biegen wir zuerst links ab und landen in einer Marktstrasse für Motorrad- und Fahrradzubehör. Wow, hier gibt es echt alles, was man braucht, inklusive Garagenathmosphäre. Doch es die falsche Richtung und wir laufen wieder zurück. Durch kleine Gassen und Straßen gelangen wir zur Piazza Sidney Sonnino, als es angfängt zu Regnen. Gut, daß hier gleich ein Cafe mit überdachter Terrasse ist.

Als es aufhört, laufen wir zur Santa Maria di Trastevere, einer schönen Kirche. Rike entdeckte im Reiseführer etwas von einer Villa Farnesina, in dessen Richtung wir den Weg einschlagen. Die Villa ist nicht so toll, dafür aber die schönen Gassen mit ihren Restaurants auf dem Weg dorthin. Hier würde ich gern mal einen Abendspaziergang machen und auf einer der Terrassen den Abend ausklingen lassen. Wir gehen zurück zur Hauptstrasse und nehmen diesmal die Straßenbahn nach Argentina, die hatten wir noch nicht.

Abermals landen wir im Tazza D'oro und genießen wieder den so leckeren Kaffee dort. Als Andenken kaufe ich mir hier eine Espressotasse. Wir merken, dass sich die Stadt und ihre Plätze mit immer mehr Touristen füllt. Anscheinend setzt Freitag Nachmittag ein Zustrom ein, die Piazza della Rotondo am Pantheon ist nun voll mit Menschen, auch am Trevi-Brunnen kann man kaum noch treten. Wir flüchten anhand eins Tipps im Reiseführer in eine Seitenstraßen, die Via delle Panetteria und finden hier die Gelateria San Crispino. Sie wirbt sogar mit einem Zeitungsausschnitt der New York Times vor dem Lokal.

"Ein paar Schritte vom Trevi-Brunnen entfernt befindet sich dieser Tempel des Gelato. Nach Meinung der meisten Römer gibt es hier das beste Eis und die besten Sorbets der Stadt, für einige ist das Eiscafe das beste Italiens (was nahezu gleichbedeutend wäre mit dem besten der Welt). Das Angebot richtet sich nach der Saison. Hier muß man gewesen sein." Quelle: ROM Spirallo 2008 S.138, © National Geographic

Zugegeben, das Eis ist wirklich lecker, aber mit 3 Euro für eine kleine Portion auch recht teuer. Dafür ist es naturbelassen und ohne Zusatzstoffe. In Deutschland würde sicher ein BIO-Siegel irgendwo kleben.

Wir fahren mit dem Bus zurück zum Hauptbahnhof und holen unser Gepäck. Die Aufbewahrung kostete für etwas mehr als 5 Stunden 4,60 Euro. Im Conad-Drugstore kaufe ich mir noch eine Bialetti Moka Express als Souvenir, mit so einem Espressokocher haben wir im Appartement Kaffee gekocht. Eine kurze Rast bei Kaffee und Baguette in der Vyta Boulangerie und dann kaufen wir die Rückfahrtickets für den Bus von Terravision für 18:30 Uhr.

Der Bus ist pünktlich da und wir wollen rein, Rike bekommt dann aber eine kleine Diskussion mit, in der ein Mann sein Geld zurückerhält und mit einer Studentin ein Taxi nach Ciampino nehmen will.
Als wir fragen warum, erfahren wir, dass der Bus erst kurz vor 7 losfahren wird und aufgrund des Verkehrs am Freitag Abend nicht pünktlich am Flughafen sein würde. Nach kurzer Überlegung schließen wir uns den Beiden an und nehmen gemeinsam ein Taxi.

Die Itialienisch-Studentin aus Freiburg und der Geschäftsmann aus Berlin lassen die Fahrt zum Flughafen kurzweilig werden, wir kommen trotz vieler Staus und des ständig telefonierenden genervten Taxifahrers pünktlich zum Flughafen, der Geschäftsmann nimmt das Taxi auf seine Rechnung und nimmt uns nur 10 Euro ab. Das war ein feiner Zug, dafür noch mal Danke an dieser Stelle.

Der Check-In am Schalter zieht sich hin, die Mitarbeiterinnen texten sich auf italienisch zu, es scheint ein Chef-Mitarbeiter-Streit zu sein. Leider verstehen wir kein Wort. Rike versucht danach, die Tickets von Terravision zurückzugeben, scheitert aber und erhält nur die Mailadresse vom Marketing. Hmpf.

Der Flughafen Ciampino selbst ist nur ein kleiner von Easyjet und Ryanair angeflogener Flughafen. Durch den Duty-Free-Bereich hindurch kommt man zur Wartehalle am Gate und kann dort noch Getränke kaufen, die man im Flugzeug sonst extra zahlen muss. Den Besuch des WCs der Wartehalle kann ich nicht empfehlen. Zwar ist eine Reinigungskraft präsent, aber die WC-Becken bei den Herren sehen aus, als hätten sie seit Tagen keinen Lappen gesehen.

Alle Aufmerksamkeit zieht ein Mann auf sich, der die Verriegelung der Tür vom Gate nach draußen öffnen wollte und die Alarmanlage der Tür aktivierte. Breites Grinsen bei allen, inklusive mir. :-) Der Rückflug war unspektakulär und die Fahrt zu Trixi auch.

Fazit: Rom ist toll und wir waren zufrieden mit der Auswahl dessen, was wir gesehen haben. Der Zeitraum Dienstag bis Freitag war optimal gewählt. Ich würde wieder hinfliegen.

Montag, 25. Mai 2009

Rom: 3. Tag

Vatikanische Museen, Petersdom und Kolosseum bei Nacht

2009-05-14 Rom

Langsam haben wird das Nahverkehrssystem Roms begriffen. Wir nehmen diesmal den Bus 64 von Termini direkt zum Vatikan und sparen dabei echt Zeit. 11 Uhr, der Tag ist sonnig und fröhlich. Völlig unwissend jedoch beschließen wir, zu Fuß einmal um Vatikanstadt herumzulaufen. Und ja, der Vatikan ist doch nicht so klein. :-) Wir brauchten dafür ungefähr eine Stunde, weil wir die Abbiegung auf der Brücke zum Bahnhof St. Pietro mitgenommen haben.

Nach der Umrundung kommen wir um 12 Uhr direkt zum Eingang der Vatikanischen Museen mit den vielen Vorrichtungen zur Kanalisierung der Besucher (Gatter ohne Ende). Keine langen Schlangen zum Glück, wir gehen direkt hinein, nachdem die Kartenverkäuferin uns nur müde belächelte, ob der Roma-Pässe, die hier nicht akzeptiert werden und auch keinen Preisnachlass bringen. Wir suchen uns eine "ruhige" Ecke neben den vielen Reisegruppen, um die Museen kurz im Reiseführer nachzulesen.

Dann beginnt eine lange Museumstour, wir sehen tolle Räume: Salle delle Muse, Vestibola Rotundo mit Neros Badebecken, die endlose zusammengewürfelt wirkende Statuengallerie in Galleria dei Candelabri, die wunderschöne Galerie der Geografie, die Sammlung moderner religiöser Kunst. Wie durch ein Labyrinth führen dann die Wege über kleine Gänge, Zimmer und Treppen zu den Stanzen (Zimmer) des Raffael und zur Sixtinische Kapelle. Hier hat es das Wachpersonal am schwersten, weil die Besucher sich ständig auf die Altartreppe setzen und verbotenerweise in der Kapelle fotografieren, es scheint ein aussichtsloser Kampf zu sein. Die historischen Bibliotheken bilden den Abschluß der Tour und wir landen wieder am Eingang. Hier machen wir Mittagspause, essen ein wenig und sind dann auf der Suche nach der Spiraltreppe, die im Reiseführer angegeben ist. Ein älterer Mann ist uns behilflich und sagt uns, dass wir Richtung Ausgang sowieso zu ihr kommen. Recht hat er! Und schön ist sie auch noch!

Jetzt ist es schon Nachmittag und wir wollen auf die Kuppel des Petersdoms. Wir müssen diesmal etwas an den Sicherheitskontrollen warten, können dann aber zügig zum Eingang der Cupola durchgehen. Eine kleine Schlange nur ist vor uns und es werden gerade Karten für 58 Jugendliche verkauft. Wir nehmen das Ticket für 5 Euro ohne Aufzug, also heißt es 551 Stufen. Aufs Dach des Petersdom führt die "Treppe" schneckenförmig nach oben. Wir schnappen nach Luft und machen uns weiter auf zur Kuppel. Zu unserer Überraschung finden wir uns auf der Balustrade im Inneren der Kuppel wieder und können nach unten in die Kirche schauen. Grandios! Ab jetzt führen schmale Treppen in engen Gängen innerhalb der Kuppel nach oben, auf den letzten Metern sogar in Schräglage. An einem Fenster brauche ich eine kurze Pause und wir lassen die Jugendgruppe an uns vorbei. Teilweise sehen die auch nicht mehr so frisch aus nach diesem Aufstieg. Eine kleine Treppe noch und wir sind oben, die Aussicht ist unglaublich, Rom liegt vor uns und wir haben den gesamten Vatikan im Blick. Herrlich!

Nach dem Abstieg laufen wir zum Campo de Fiori, der mich jedoch ein wenig enttäuscht. Klar, das Denkmal von Giordano Bruno ist schön, doch der Platz sieht unsauber aus und riecht nach heißem Asphalt. Wir gehen lieber zum Pantheon. Hier folgt wieder der Pflichtbesuch des Tazza D'Oro. Dieses Steh-Cafe hat eine einmalige Atmosphäre und nachdem wir gestern schon verstanden haben, wie das mit der Kasse funktioniert und das es hier ein WC gibt, fühlen wir uns schon fast als Stammgäste. Un Cappucino en un caffe! So gestärkt besuchen wir noch das Pantheon von innen, bevor es 17:30 Uhr per Lautsprecheransage geschlossen wird, weil ein Chorkonzert stattfindet.

Wir nehmen dann wieder den Bus zur Stazione Termini, kaufen etwas Lebensmittel ein und gehen ins Appartement, denn wir haben für den Abend noch einen Ausflug vor.

Nach einem kleinen Schläfchen und italienischem Abendessen a la Rike machen wir uns auf zur Metrostation im Termini und fahren zum Kolosseum. Die Metro ist heftig mit Graffitis verziert, bringt uns aber sehr schnell zum Ziel. Dann liegt das nächtliche Kolosseum vor uns. Grandios, so schön hatte ich es mir nicht vorgestellt. Jugendliche mit lauter Musik und viele Liebespärchen zählen zum Publikum.

Viel wollen wir heute nicht mehr laufen und nehmen die Metro, um eine Station weiter Richtung Termini zu fahren. In Cavour steigen wir aus und laufen durch die Gassen mit Straßencafes bei sehr lauer Abendluft zurück zum Appartement. Ein weiter schöner Tag in Rom geht zu Ende. Ich genehmige mir noch ein Bier, welches wir vorhin gekauft hatten. Komisches Maß, so eine 0,66 Liter-Flasche, aber wohl normal in Italien.

PS: Ein schöner ausführlicher Reisebericht über die Vatikanischen Museen bei Rome Antiqua.

Freitag, 22. Mai 2009

Rom: 2. Tag

Neuer Tag, neues Glück. Wir frühstücken ausgiebig auf der Terrasse und machen uns auf den Weg zum Bahnhof, wo wir am Stand der Touristinformation Roma-Pässe für je 23 Euro kaufen.

2009-05-13 Rom

Wir laufen zum Kolosseum und können Dank Roma-Pass direkt zum Eingang gehen. Das Kolosseum ist ein prächtiger Bau, dessen Zauber über die Jahre eher zugenommen hat. Wir spüren die Geschichte, die die Mauern in sich tragen.

Anschließend gehen wir direkt hinüber zum Eingang ins Palatin und Forum Romanum. Das Palatin wirkt zwar etwas öde, aber man merkt doch die Geschichte dieses Hügels. Gut, dass überall Trinkwasserbrunnen sind, so versorgen wir uns mehrfach mit frischem Wasser. In der Gartenanlage machen wir kurze Pause auf einer Bank. Genial ist die Aussicht vom Domus Tiberiana. Hier hat man einen schönen Überblick über das Forum Romanum, wie man auf den Bildern sehen kann. Das Forum ist auch der schönste und interessanteste Teil dieses Gebietes, weil man eben hier noch richtige Gebäude sehen kann.

Wir verlassen das Forum und gehen am Piazza Venezia vorbei über mehrere Straßen zum Pantheon. Hier begehen wir einen Fehler. Ohne in die Preiskarte zu schauen, bestellen wir Torte und Kaffee. Das rächt sich mit der Bezahlung von zusammen 30 Euro. Wir haben wohl mit dem Cafe di Rienzo das teuerste am Platz erwischt. Wenn der Kuchen wenigstens lecker gewesen wäre...

Der Weg führt uns weiter zur Piazza Navona. Leider war der Platz selbst nicht gut zu sehen, es waren Zelte aufgebaut. In einer Seitenstraße machen wir es uns auf einer Bank bequem und essen extrem leckeres Eis von 'Blue-Ice', die mehrere Gelaterias in der Stadt betreiben.

Es ist nicht weit bis zum Tiber, wir überqueren ihn über die Brücke Ponte St. Angelo und kommen zur Engelsburg. Schnell links abgebogen laufen wir weiter zum Petersplatz. Es ist schon nach 18 Uhr, weshalb nicht mehr so viele Touristen da sind. Die Sonne steht schon etwas tiefer und wir gehen ohne Wartezeit an der Sicherheitskontrolle hinein. Wow! Der Petersdom ist gewaltig groß und strahlt vor Prunk. Schön! Wir beschließen, am nächsten Tag noch mal herzukommen und die Kuppel zu besteigen, denn die ist schon geschlossen.

Wir verlassen den Vatikan und gehen zur Via Gregorio VII. Hier nehmen wir den Bus der Linie 64 und fahren zurück zum Appartement. Heute gehen wir nicht essen, wir kochen uns selbst was Leckeres, italienisch natürlich. :-) Dafür kaufen wir noch schnell ein.

Rom: 1. Tag

Mein Handy weckte uns um 4:00 Uhr mit "Guten Morgen Sonnenschein" von Nana Mouskouri. Gegen 6:00 Uhr treffen wir am Flughafen Schönefeld ein und starten pünktlich um 7:00 mit Easyjet nach Rom.

2009-05-12 Rom


Nach der Landung 9:00 Uhr in Rom Ciampino nehmen wir den Bus von Terravision zur Stazione Termini, dem Hauptbahnhof. Wir essen was vom Imbiss im Bahnhof und genießen die Sonne. Zum Appartement "Turati Penthouse" gehen wir zu Fuß, die Via Filippo Turati 102 liegt gleich in der Nähe. Das Viertel ist überwiegend asiatisch, so übergibt auch eine Asiatin mit eher schlechten Englischkenntnissen das Appartement.

Wir inspizieren alles, kochen uns den ersten italienischen Espresso und wollen gleich die Stadt erkunden. Der erste Weg führt uns Richtung Norden, wir haben keinen Stadtplan dabei. Wir finden trotz allem die Spanische Treppe und die Piazza del Popolo, wunderschöne Orte.


Rom zu Fuß auf einer größeren Karte anzeigen

Der Trevi-Brunnen ist ebenfalls sehr schön und zu dieser Zeit auch nicht so sehr von Touristen umlagert. Ich bin völlig kaputt vom vielen Laufen und dem Schlafdefizit. Wir wollen den Heimweg antreten und haben irgendwie die Orientierung verloren. Rike will meinen vorgeschlagenen Weg nicht gehen (der sich im Nachhinein als richtig herausgestellt hätte), ein Polizist und ein alter Mann, den ich nach dem Weg zur Stazione Termini frage, helfen uns nicht wirklich weiter. Wir streiten uns und muffeln uns deshalb an. Die Stimmung ist mies.

Rike fragt an einem kleinen Verkaufskiosk nach Busfahrkarten und dem Bus, den wir nehmen sollen. Wir folgen brav den Erklärungen und steigen in Buslinie 175. Leider war das die falsche Richtung, so machen wir eine Rundfahrt zur Pyramide im Süden außerhalb der Stadtmauer, um dann im Bus sitzen zu bleiben und von dort zurück zum Bahnhof zu fahren. Wir sind nicht die Einzigen, ein anderes deutsches Pärchen im Bus teilt unser Problem.

Endlich am Bahnhof, wir suchen nach einer Einkaufsmöglichkeit, die wir im Drugstore CONAD finden. Wir versorgen uns mit dem Nötigsten und gehen ins Appartement. Zu Abend essen wir im Pastarito in der Via Gioberti und fallen wenig später völlig müde ins Bett.

Dienstag, 5. Mai 2009

Flickr

Ich habe Flickr für mich entdeckt. Ich habe nur dort Bilder gefunden, die mich ungemein interessieren. Bilder der DDR, die mich immer wieder hinreißen und die Vergangenheit aufleben lassen. Bilder von Wernigerode, die Stadt, die ja schon immer Touristen aus aller Welt anzog und auch Alltagsbilder aus Magdeburg und Rostock. Mein erster Favorit, ein Bild von Sludgegulper vom Bahnübergang Bahnhofstraße zum Katzenteich aus dem Jahr 1990. Heute steht dort der Altstadtkreisel, der Bahnübergang ist weg und auch das Stellwerksgebäude gibt es nicht mehr.

Walpurgisnacht, 1990. Wernigerode, DDR

Blöd ist halt nur, dass man mit dem kostenlosen Basisaccount nur 100 MB an Bildern im Monat hochladen kann. Ich bin leider schon am Limit und kann erst im Juni wieder Bilder hochladen. Vielleicht kaufe ich mir ja doch den PRO-Account für EUR 24,95. Ich weiß es noch nicht und lade erst mal weiter bei Picasa hoch.

Samstag, 21. März 2009

Frühling ist da



Zwar ist es noch fürchterlich kalt, aber der Frühling hat nun auch in Mecklenburg Einzug gehalten, wie ich beim Spaziergang an der Seepromenade am Donnerstag sehen konnte. Etwas später als in Berlin, aber immerhin.

Freitag, 6. März 2009

Neues Museum Berlin

Preopening eines Museums ohne Ausstellungsstücke. Das Neue Museum präsentiert sich nach der Restauration erstmalig für Besucher.
Neues Museum Berlin

13:00 Uhr: Wir kommen vom Hackeschen Markt über die Brücke auf die Museumsinsel und sehen aus der Ferne schon die lange Schlange vor dem Neuen Museum. Diese ersteckt sich von der Liebknechtstraße durch den Lustgarten bis zum Haupteingang.

14:00 Uhr: Nach einer Stunde in der Schlange sind wir drin. Ein meiner Meinung nach wunderbar restauriertes Gebäude erwartete uns. Einzig die Treppenhalle sorgt für Diskussionen. Ist sie vielleicht doch zu futuristisch geraten?

15:30 Uhr: Wir sind wieder draussen.

Mir gefielen die Informationstafeln, die in jeder Halle aufgestellt sind. Sie zeigen Bilder von damals und heute und geben einige Informationen über die Räumlichkeiten und ihre Geschichte preis.

Für mehr Bilder schaut mal bei Klaus, Gunar und Jens.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Eiszeit

Habe mich heute mal ins Kalte gewagt. Genauer gesagt -8 Grad in der Halle, draussen waren es angenehme +3 Grad mit Nieselregen.

Eiszeit

Karls Erlebnishof ist ja eine Institution hier in Mecklenburg. Aus dem Erdbeerhof wurde im Laufe der Jahre immer mehr. Den Bauernmarkt mit regionalen Spezialitäten und Handwerkskunst gibt es ja schon fast immer. Doch hier macht man sich Gedanken und bietet auch außerhalb der Saison Aktivitäten an. Sei es im Sommer eine Sandworld oder im Herbst ein Maislabyrinth.

Im Winter ist es die Eiszeit, die 6., wie ich lesen durfte. Eiskalt, zieht Euch warm an und lauft nach der Ausstellung noch Schlittschuh, denn das ist im Eintrittspreis inklusive. (Schlittschuhe gibt's kostenfrei oben drauf) Für Leute aus der Region ist interessant, dass die Eintrittskarte personengebunden ist und als Dauerkarte während der Eiszeit gilt.

Dienstag, 23. Dezember 2008

Weihnachtskekse

Nach diesem ganzen Hype um Raabs Leitergolf will ich mal wieder zu den wirklich wichtigen Sachen kommen, nämlich den Keksen, die wir am Nikolaus-Wochenende in ehrlicher Handarbeit hergestellt haben.
Weihnachtsbäckerei

Mühsam haben wir den Teig bearbeitet und erstklassige Plätzchen produziert. Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen und deshalb will ich sie der Bloggerwelt auch nicht vorenthalten. Manche kann ich nur nicht zuordnen, wie heißen denn die?

Freitag, 21. November 2008

Nicht geblitzt

Ehrlich, es hat nicht geblitzt. Wirklich nicht. Und gesehen habe ich das Teil auch nicht. Mein Briefkasten enthielt heute trotzdem einen Brief der Polizei Brandenburg mit einem Schreiben der Bußgeldstelle. 20 Euro sollen die Fotos kosten.

Zur Messung der Geschwindigkeit wurde ein PoliScan Speed benutzt, der Lasertechnik zu Erfassung der Geschwindigkeit über mehrere Spuren verwenden kann. Das funktioniert wohl sogar ohne das der Autofahrer am Tage merkt, dass er "geblitzt" wurde. Zumindest die Beweisfotos, die man bei der Polizei Brandenburg sogar online einsehen kann, beweisen dies eindeutig. Ja, das war wohl ich.













Andreas und Nadine, stehen die da öfter? War ja bei Euch um die Ecke.

Nachtrag: Bei Blitzberlin.de ist der Meßwagen zum Blitzer sogar dokumentiert und es existieren Fotos vom Blitzgerät am Kilometer 9,5.

Donnerstag, 13. November 2008

Ozeaneum Stralsund

Gestern hatte ich einen freien Tag und wunderschönes Wetter. Also zog ich los und fuhr nach Stralsund ins Ozeaneum, dessen Besuch ich wegen der Saison im Sommer und des Andrangs bisher vermieden hatte.
Stralsund

Für 14 Euro Eintrittsgeld hatte ich dann allerdings doch mehr erwartet. Es gibt lediglich Fische der Ost- und Nordsee zu begutachten und einige Exponate in viel zu dunklen Räumen. Das Meeresmuseum bietet für 7,50 Euro viel mehr Exponate und ist kurzweiliger. Die Aquarien könnten wirklich etwas farbenfroher gestaltet sein.

Irritierend ist die Ausschilderung. Durch die dunklen Räume am Anfang sucht man den Weg, den man eigentlich gehen soll und freut sich, wenn man das nächste Hinweisschild gefunden hat.

Sehr schön ist der letzte Raum geworden. 1:1, die Riesen der Meere. Die riesige in blau gehaltene Halle verbreitet eine angenehme Stimmung. Im Raum hängen große Nachbildungen von Walen und man hört Klänge der Tiere dazu. Am Boden stehen Liegebänke, die zum hinlegen einladen, um die Atmosphäre aufzusaugen. Leider waren die alle belegt und ich setzte mich an den Rand.

Wieder draußen spazierte ich noch durch die Altstadt von Stralsund und genehmigte mir einen Coffee ToGo.

Freitag, 3. Oktober 2008

18 Jahre danach

Der Tag der Deutschen Einheit regt mich heute zum Nachdenken an. Ist das schon wieder 18 Jahre her? Gut, dass es Bilderstrecken zu damals alltäglichen Sachen gibt. Heute sehen wir uns diese an und können oft ein Schmunzeln nicht verbergen.

http://pictures.appel-art.de/#1

Die Bilder stammen aus dem DDR-Museum in Dresden und werden von appel-art.de zur Verfügung gestellt.

Sonntag, 14. September 2008

Berlin im September

Am Wochenende war ich mit Rike in Berlin zum Sightseeing und haben dort bei der lieben Verwandtschaft übernachtet. Der erste Weg nach dem Parken führte uns zu Konnopkes Imbiss unter der Hochbahnbrücke. Nach der Currywurst mit Brötchen machten wir uns mit der U-Bahn, die hier noch eine Hochbahn ist, auf in die Mitte Berlins.

In der Nähe des Alexanderplatzes musste ein Besuch im Alexa sein, der hat einen Mediamarkt über 4 Etagen und feierte gerade sein einjähriges Bestehen. Dann gings zum Alex, die Weltzeituhr hatte ich zuletzt in meiner Kindheit gesehen, über die Hackeschen Höfe am Königlichen Leihamt vorbei zum Tacheles. In den Hofdurchgängen der Heckmann Höfe fand ich dann folgende schönen Sprüche:
  • Er greift nach seinen sieben Sachen und beendet seine Träume vor der dunklen Wärme seines Kaffees
  • Sie blickt aus dem Fenster, während in Ihrem Rücken die letzten Bläschen des Seifenschaums zitternd vergehen
  • Eine Pfütze spiegelt die Schritte eilender Passanten im fahlen Morgenlicht
Am Gendarmenmarkt endete der Freitag Abend vorerst und wir machten uns auf den Weg zurück zum Auto und nach Mahlsdorf.

Den Samstag verbrachten wir mit Spaziergängen an der East Side Gallery und durch Kreuzberg, wo Ströbele mit dem Fahrrad an der Ampel wartete, als wir gerade die Straße querten. Das nenne ich mal volksnah. Am Engelbecken vorbei finden wir den Weg zu Kuchen Kaiser und machen ein Kaffeepäuschen.
Zum Tag des offenen Denkmals liefen wir in die historische Altstadt, wo noch Reste der Stadtmauer neben "Zur Letzten Instanz" zu finden sind. Zu unseren Besichtigungen gehörten die Parochialkirche mit zwei offenen Mausoleen, Reste der alten Stadtmauer, die Ruine der Franziskaner-Klosterkirche, der historische U-Bahnhof Klosterstrasse und das Gelände des fast völlig zurückgebauten Palasts der Republik. Da war sicher noch mehr und wird es auch noch viel mehr geben, aber Zeit ist nun mal begrenzt.

Nach einem kurzen Abstecher ins Lafayette trafen wir uns dann mit Nadine am Russischen Haus und stimmten ab für Cafe Fassbender&Rausch. Danach fuhren wir müde wieder nach Mahlsdorf. Hier gab es dann noch lecker Essen, prima nach einem solchen Tag.

Sonntag war die Zeit noch knapper, nach einem Spaziergang durch das Gelände der Charité und diverse Straßen brachte ich Rike zum Bahnhof und fuhr selbst wieder nach Mecklenburg. So schnell vergeht die Zeit...

Donnerstag, 11. September 2008

Kreuzfahrt nach Oslo

Wir sind wieder zurück von unserer kleinen Kreuzfahrt und so habe ich natürlich viele Bilder zu zeigen und möchte kurz zusammenfassen, wie es denn so gewesen ist.



Diese Kreuzfahrt war meine Erste und sollte deshalb auch ein besonderes Erlebnis werden. So ein Schiff ist natürlich gewaltig, die Eindrücke werden unvergessen sein. Das für den ersten Abend geplante Dinner zu meinem Geburtstag war herrlich romantisch und die Speisen vorzüglich. Da hat der Koch wirklich gezaubert.

Die Rechnung fiel später mit knapp über 100 Euro erwartungsgemäß aus. (Zur Information: 1 Glas Wein 93,00 NOK=11,50 EUR, Espresso 20,00 NOK=2,50 EUR) Die norwegischen Preise für Essen und Trinken sind für uns Deutsche über normal, aber das haben wir ja schon vorher gewusst.

Die Innenkabine in beiden Schiffen (Color Magic und Color Fantasy) war ausreichend groß und man konnte gut darin schlafen. Auf der Rücktour wirkte das Schiff lediglich etwas rumpeliger, vielleicht war der Seegang auch mehr als auf der Hintour.

Oslo selbst überraschte uns mit regenfreier Zeit, so konnten wir wunderbar flanieren und uns anschauen, was uns gefiel. Teilweise hatten wir sogar richtig schönen Sonnenschein. Die Hauptstadt Norwegens hätte ich nur nicht so übersichtlich klein erwartet. Das war gut für uns, wir haben alle Wege prima zu Fuß erledigen können.

Das Plaza Hotel lag unweit das Hauptbahnhofs und des Zentrums. Durch seine Größe war es fast von überall aus zu sehen. Zu Abend gegessen haben wir dort nicht, wir entschieden uns für das Mongolische Menü bei Djengis Khan. Der Koch bereitet das zu, was man an Zutaten auswählt.

Mein Fazit: Eine Schnupperkreuzfahrt nach Oslo kann ich empfehlen. Ich hatte eine tolle Zeit mit meiner Liebsten in einer äußerst interessanten Stadt.

Auf dem Rückweg machten wir noch Halt in Wismar, wo ich dann noch ein einzigartiges Erlebnis hatte. Nach dem Rundgang durch die Altstadt, den Hafen und die Kirchen landeten wir wieder mal bei meinem Lieblings Kaffeeladen. Diesmal erhielt ich ein Stückchen Schokolade, welches in mir fast einen Geschmacks-Flash auslöste. Daraufhin ging ich gleich nochmal in den Laden und stellte mich in die Schlange. Die Dame dachte schon, dass mit meinem Kaffee was nicht in Ordnung wäre, ich wollte jedoch nur noch mehr von der leckeren Schokolade aus Belgien. Gab es nicht, nur noch eben die Auswahl an kleinen Täfelchen. 7,25 Euro, meins! Dolfin Au Lait A La Canelle de Ceylon.

Montag, 14. Juli 2008

Der Urlaub auf Sylt

Heute hatte ich doch endlich mal etwas Zeit, um die Urlaubsbilder hochzuladen.
Sylt 2008
So erinnert man sich gern an Urlaub.

Sonntag, 23. März 2008

New York - Tag 7

New York - Tag 7

Unser letzter Tag in New York ist gekommen, wir wachen auf und sind damit beschäftigt, unsere Sachen zu packen. Weil wir glauben, zu viel Gepäck zu haben, verabschieden wir uns Beide von jeweils einem Paar Schuhe, die wir beim Verlassen des Hotels im Mülleimer vor dem Hotel versinken lassen.

Gegen 11:00 Uhr checken wir aus und lassen unser Gepäck im Hotel, der Flug geht schließlich erst am Abend gegen 23 Uhr. Wir haben also noch den ganzen Tag Zeit, uns irgendwie zu vergnügen. Diesmal frühstücken wir bei Starbucks. Es gibt Black Forest Ham, das ist irgendwie Schinken und Ei mit Käse zwischen zwei Ciabatta-Brothälften, schmeckt aber. :-)

Unser Weg führt uns wieder zu Macy's. In der Schuhabteilung gibt es immer noch nicht die gewünschte Größe des gewünschten Schuhs, aber wir haben es probiert. Dafür ersteht Rike ein total tolles Kleid und ich durfte sie schon darin sehen, ich Glücklicher. Dann erstehen wir noch die dicken Badehandtücher, die wir gestern schon bewundert haben, denn in unseren Koffern ist ja eigentlich noch Platz.

Wir sind weiter auf der Suche nach den Turnschuhen aus Amerika und werden immer mehr enttäuscht. Selbst bei SAKS finden wir nicht, was wir suchen. Und das SAKS ist nicht gerade klein. Es verfügt sogar über einen Express-Aufzug in die Schuh-Abteilung (kein Scherz!).

Gegen Nachmittag laufen wir weiter Richtung Central Park und entdecken den Apple Store. Da sind wir dann auch rein und haben die Menschenmassen beobachtet, die alle Geräte testen. Ein Mac Book Air habe ich zwar gesehen, kam aber nicht ran, musste meinen Kommentar im Blog also an einem iPod-Touch schreiben. Das war mit vielen Korrekturen ob des umständlich zu bedienenden Displays auch möglich, mein Blog ist darauf aber nicht gut zu lesen. Ist halt eigentlich ein MP3-Player.

Gleich hinter dem Apple Store, der eigentlich im Keller ist, befindet sich FAO Schwarz, die Welt der Spielzeuge. Hier lief schon Tom Hanks über das Riesenpiano, heute tun es die Kinder und werden allerliebst von ihren Eltern fotografiert.

Die 5th Avenue hinunter kommen wir zu Abercrombie & Fitch und wir gehen rein. Vor lauter Dunkelheit sehe ich erst mal nichts, registriere nur die beiden Models im Eingang, die einfach cool da stehen. Laute Musik schallt uns entgegen, Kleidung ist nur partiell beleuchtet zu erkennen. Ein Artikel im Internet beschreibt den gleichen Eindruck beim Redakteur.

Ein Souvenirladen an der Straße sorgt dann noch dafür, dass ich die versprochenen Freiheitsstatuen in Mini nicht vergesse. Wir laufen zurück ins Hotel und verstauen unsere Einkäufe beim Gepäck. Wir verspüren Hunger. Wir lassen uns die Pizza bei Ray's schmecken und gehen ins Hotel, um unser Gepäck zu holen. Vor dem Hotel halten wir diesmal ein Taxi an und lassen uns für $60 Dollar zum Flughafen fahren.

Der Check-In geht ziemlich schnell, das Personal an der Gepäckaufgabe hat wenig Interesse an der Durchleuchtung, sie quatschen lieber und machen Witze. Wir suchen indes einen Stand der US-Post auf und geben unser letztes Geld für Briefmarken aus. Die kleine Dralle (I'm a crazy girl...) lässt sich viel Zeit dabei und sucht viele kleine Marken zusammen, weil sie keine Auslandsbriefmarken hat. Wieso eigentlich nicht, ist doch ein Flughafen? Hoffentlich kommen die Postkarten auch an, denn sie hat so viele Marken drauf geklebt, dass der Empfänger kaum noch zu sehen ist.

Der Besuch des WC am Flughafen wirft in mir wieder die Frage auf, warum ich nicht eine einzige Toilettenbürste in der ganzen Woche gesehen habe? Wie machen die Amis ihre Toiletten sauber? Selbst die Suche im Web beantwortet mir die Frage nicht. Johann meint das gleiche wie ich und hat auch andere gute Tipps zum USA-Urlaub.

Wir beeilen uns, zum Boarding zu kommen und sind alsbald im Flugzeug. Nach dem Start wird uns ein Abendessen serviert, wieder ein volles Tablett wie beim Hinflug und der Hauptgang ist Lamm. Wir versuchen irgendwie zu schlafen und dösen so vor uns hin, bis am Morgen das Frühstück serviert wird. Die meisten Fenster sind noch geschlossen, die Sonne ist einfach zu hell.

Die Landung in Hamburg verläuft gut und wir haben auch ohne großes Warten schnell unser Gepäck. Der Shuttlebus bringt uns zum Parkplatz und wir haben noch keine Lust, nach Hause zu fahren. Das Holiday-Ticket, welches ich vor dem Abflug im Internet ausgedruckt hatte, lässt die Parkgebühren auf EUR 42,00 schrumpfen, das geht noch, so rein finanziell für eine Woche Parken.

Starbucks, wo ist der nächste Starbucks? Am Jungfernstieg finden wir einen und trinken erst mal genüßlich einen Vanilla Latte. Das Hamburger Wetter ist nieselig und so gehen wir ein wenig durch die Einkaufsstraßen und Passagen. In der Europa-Passage finden wir einen Bagel-Shop und essen erst mal was. Wir vermissen New York, kaufen bei Schlemmermeyer einige Spezialitäten zum Abendbrot und fahren heim.

New York als Urlaubsziel, das ist nichts für Leute, die Erholung suchen. Wir hatten 6 aufregende Tage und ich muss gestehen, wir haben noch lange nicht alles gesehen. Ich würde das jederzeit wiederholen, auch wegen meiner netten Reisebegleitung.