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Dienstag, 30. Juni 2009

Deine Nummer

Letztes Wochenende war wieder unser Paddeltreffen, diesmal nur ohne Paddeln. Ort: Campingplatz Dobbrikow. Nein, das liegt nicht in Polen, sondern im Fläming. Schönes Treffen in netter Runde, da fahre ich gern hin.

Sonntag auf der Rückfahrt machten wir kurz Halt am Teltower Damm in Berlin, dort lockte ein Starbucks mit Fähnchen vor der Tür. Hier entwickelte sich folgender Bestellungs-Dialog:

Ich: Zwei Venti Vanilla Latte , ein Espresso Brownie und ein Double Choc Muffin!
Barista: Ok, wie ist Deine Nummer?
Ich: (%?§!) Meine Nummer? (Ich dachte, es gibt so eine Stammkundennummer oder fragt sie mich im Beisein der Freundin tatsächlich nach meiner Telefonnummer?)
Barista: (Deutet auf mein Shirt) In welchem Starbucks arbeitest Du denn?
Ich: (grinsend) Achso, das ist ein Geschenk, gibts bei Ebay.

Ich hatte vergessen, dass ich mein Starbucks-Shirt anhatte, welches ich Weihnachten von Rike als Geschenk bekam. So fragte mich also Nummer 2337 Anja H nach meiner Nummer. Niedlich.

Sonntag, 10. Mai 2009

Los gehts

Jetzt noch zur Arbeit fahren und heute Abend gehts nach Berlin. Ich hole die Liebste vom Bahnhof ab und Dienstag fliegen wir nach Rom. Sachen sind gepackt, Flug und Appartement sind gebucht, Parkplatz ist reserviert. Hab ich was vergessen?

Freitag, 6. März 2009

Neues Museum Berlin

Preopening eines Museums ohne Ausstellungsstücke. Das Neue Museum präsentiert sich nach der Restauration erstmalig für Besucher.
Neues Museum Berlin

13:00 Uhr: Wir kommen vom Hackeschen Markt über die Brücke auf die Museumsinsel und sehen aus der Ferne schon die lange Schlange vor dem Neuen Museum. Diese ersteckt sich von der Liebknechtstraße durch den Lustgarten bis zum Haupteingang.

14:00 Uhr: Nach einer Stunde in der Schlange sind wir drin. Ein meiner Meinung nach wunderbar restauriertes Gebäude erwartete uns. Einzig die Treppenhalle sorgt für Diskussionen. Ist sie vielleicht doch zu futuristisch geraten?

15:30 Uhr: Wir sind wieder draussen.

Mir gefielen die Informationstafeln, die in jeder Halle aufgestellt sind. Sie zeigen Bilder von damals und heute und geben einige Informationen über die Räumlichkeiten und ihre Geschichte preis.

Für mehr Bilder schaut mal bei Klaus, Gunar und Jens.

Dienstag, 17. Februar 2009

Berlin

Ich bin wieder heil zuhause angekommen. Die Fahrt war schrecklich ob der Witterung. Schneefall sorgte für glatte Straßen und Autobahnen. LKW- und PKW-Fahrer hielt es nicht davon ab, die linke schneebedeckte Spur zum Überholen zu nutzen und die rechts fahrenden Fahrzeuge mit Schnee zu überdecken, so dass diese nichts mehr sehen konnten. Nur Idioten unterwegs. Ich blieb lieber rechts und fuhr mit 70 km/h hinter dem Winterdienst. Deshalb lag ich auch nicht im Straßengraben wie andere Fahrzeuge auf der Strecke.

Der Tag in Berlin war jedoch wieder sehr schön. Wir haben ausgeschlafen und sind dann Richtung Mitte gefahren. Hinter dem Hauptbahnhof gibt es einen Parkplatz, an dem man für 3 Euro den ganzen Tag parken kann. Das haben wir gemacht und sind dann zu Fuß Richtung Zentrum gelaufen.

Dabei unternahmen wir einen Abstecher auf den Dorotheenstädtischen Friedhof, eine kleine Oase der Ruhe mit Gräbern von Persönlichkeiten des Dichtertums, der Kunst und des Baus. Hier liegen Größen wie Johannes Rau, Anna Seghers, Bertold Brecht, Ernst Litfaß und Karl Friedrich Schinkel. Betroffen macht das schöne Grabmal von Friedrich Eduard Hoffmann, die 4 Kinder im Jahr 1855 durch Scharlach verloren.

Das Automobil-Forum hatte wieder eine schöne Ausstellung (Im Dezember besichtigten wir dort die Bilderausstellung von Uli Stein). Diesmal waren dort Bilder von Frans Lanting zu sehen, sehr schöne Naturaufnahmen.

Meine Liebste verabschiedete ich später am Hauptbahnhof, die Zeit war wieder viel zu knapp. So konnten wir nur noch kurz knutschen, bevor ich dem ICE hinterherwinkte.

Montag, 16. Februar 2009

Helmut Newton

Ich war am Sonntag mit meiner Liebsten in einer Ausstellung in Berlin in der Helmut Newton Stiftung, denn wir hatten nach dem Brunch im Tomasa am Kreuzberg noch Zeit. Eigentlich wollten wir im Dezember schon dorthin, doch die Zeit war damals zu knapp.

Doch von vorn: Sonntag hieß es nach einer viel zu kurzen Nacht früh aufstehen. 6 Stunden Schlaf sind echt zuwenig für mich; meine verquollenen Augen sahen wirklich nicht gut aus, meinte der Spiegel. Der Brunch im gut gefüllten Tomasa war dann mein Frühstück, ich hatte den "Tomasa Brunch" aus der Karte gewählt und viel Kaffee dazu bestellt, dann wurde mir langsam besser. Das Essen war übrigens lecker und die Bedienung sehr nett.

Ein abschließender Spaziergang führte uns auf den Kreuzberg, wir besichtigten das dortige Denkmal und genossen die wirklich schöne Aussicht von oben. Leider wollte meine Kamera nicht starten, so gibts auch keine Bilder. Ich wurde dann langsam wach, die illustre Runde um den ehemaligen Chef meiner Liebsten trennte sich und wir hatten dann Zeit für uns.

Der Weg führte uns zum Bahnhof Zoo und in die Ausstellung der Helmut Newton Stiftung. Gezeigt wurden Bilder der Modefotografie der 60er und 70er Jahre unter dem Motto "Fired", mit denen Helmut Newton wohl sein Geld verdiente. Bekanntlich wurde er daduch nicht berühmt, aber er musste ja auch von irgendwas leben. Meine Augen hingen eher an den "Big Nudes" im Foyer. ;-)

Die Ausstellung kann ich jedem empfehlen, der sich für Fotografie interessiert. Newtons Stil ist einzigartig und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Ich mag seine Bilder. Schade, dass Fotografieren nicht erlaubt war...

Freitag, 31. Oktober 2008

Abflug

Ich mach mal nen Abflug, bin übers Wochenende weg. Gleich fahre ich nach Berlin, genehmige mir irgendwo bei Starbucks einen Vanilla Latte und fliege dann von Schönefeld mit Germanwings nach Zweibrücken. Den Parkplatz habe ich vorab schon gebucht und habe dadurch schon mal 33 Euro gespart. Ob das alles so funktioniert hat, werde ich nächste Woche hier mitteilen.

Meinen neuen Kurzreisekoffer, den ich mir vorige Woche bei Aldi gekauft habe, habe ich bereits gepackt und der sollte wegen seiner Größe locker als Handgepäck durchgehen. Germanwings verlangt ja für alles extra Geld, sogar für Gepäckstücke, die aufgegeben werden.

Sonntag, 14. September 2008

Berlin im September

Am Wochenende war ich mit Rike in Berlin zum Sightseeing und haben dort bei der lieben Verwandtschaft übernachtet. Der erste Weg nach dem Parken führte uns zu Konnopkes Imbiss unter der Hochbahnbrücke. Nach der Currywurst mit Brötchen machten wir uns mit der U-Bahn, die hier noch eine Hochbahn ist, auf in die Mitte Berlins.

In der Nähe des Alexanderplatzes musste ein Besuch im Alexa sein, der hat einen Mediamarkt über 4 Etagen und feierte gerade sein einjähriges Bestehen. Dann gings zum Alex, die Weltzeituhr hatte ich zuletzt in meiner Kindheit gesehen, über die Hackeschen Höfe am Königlichen Leihamt vorbei zum Tacheles. In den Hofdurchgängen der Heckmann Höfe fand ich dann folgende schönen Sprüche:
  • Er greift nach seinen sieben Sachen und beendet seine Träume vor der dunklen Wärme seines Kaffees
  • Sie blickt aus dem Fenster, während in Ihrem Rücken die letzten Bläschen des Seifenschaums zitternd vergehen
  • Eine Pfütze spiegelt die Schritte eilender Passanten im fahlen Morgenlicht
Am Gendarmenmarkt endete der Freitag Abend vorerst und wir machten uns auf den Weg zurück zum Auto und nach Mahlsdorf.

Den Samstag verbrachten wir mit Spaziergängen an der East Side Gallery und durch Kreuzberg, wo Ströbele mit dem Fahrrad an der Ampel wartete, als wir gerade die Straße querten. Das nenne ich mal volksnah. Am Engelbecken vorbei finden wir den Weg zu Kuchen Kaiser und machen ein Kaffeepäuschen.
Zum Tag des offenen Denkmals liefen wir in die historische Altstadt, wo noch Reste der Stadtmauer neben "Zur Letzten Instanz" zu finden sind. Zu unseren Besichtigungen gehörten die Parochialkirche mit zwei offenen Mausoleen, Reste der alten Stadtmauer, die Ruine der Franziskaner-Klosterkirche, der historische U-Bahnhof Klosterstrasse und das Gelände des fast völlig zurückgebauten Palasts der Republik. Da war sicher noch mehr und wird es auch noch viel mehr geben, aber Zeit ist nun mal begrenzt.

Nach einem kurzen Abstecher ins Lafayette trafen wir uns dann mit Nadine am Russischen Haus und stimmten ab für Cafe Fassbender&Rausch. Danach fuhren wir müde wieder nach Mahlsdorf. Hier gab es dann noch lecker Essen, prima nach einem solchen Tag.

Sonntag war die Zeit noch knapper, nach einem Spaziergang durch das Gelände der Charité und diverse Straßen brachte ich Rike zum Bahnhof und fuhr selbst wieder nach Mecklenburg. So schnell vergeht die Zeit...

Donnerstag, 24. Juli 2008

Obama in Berlin

Auf meiner Rücktour vom Harz nach Mecklenburg entschloss ich mich, einen Abstecher nach Berlin zu machen, liegt ja auf dem Weg. Zudem war ja heute die Ansprache von Barack Obama angekündigt. Da wollte ich hin und hab es auch geschafft. Geparkt im Hauptbahnhof und zu Fuß dann zum Geschehen. 200.000 Menschen und ich mittendrin.

Wenn ich morgen beim RTL-Frühstücksfernsehen neben einer US-Flagge zu sehen bin, dann liegt das am Filmteam von RTL, welches neben mir ein Mädchen zu Obama befragte, die natürlich eine US-Flagge dabei hatte. Klar! Ahnung hatte die aber keine von den politischen Zielen Obamas. (Weitere Bilder)

Natürlich genehmigte ich mir auf dem Rückweg noch einen Venti Vanilla Latte bei Starbucks, das war dann fast wieder wie in New York. Ich vermisse meinen Liebling.

Dienstag, 29. April 2008

Umweltplakette

Am Wochenende will ich über Berlin nach Pulsnitz und Sonntag wieder zurück. Deshalb benötigte ich eine Umweltplakette, damit ich legal in die Umweltzone Berlin fahren darf. Nun habe ich eine und sie verunstaltet nun mein bisher aufkleberfreies Auto. Hmpf. Fenzi hat auch nicht gerade die beste Handschrift, das kommt dann noch dazu. 5,00 Euro für das Ding, Unmut!

Hoffentlich pappt mir nicht noch einer einen Zettel an den Scheibenwischer. Da steh ich ja nun gar nicht drauf.

Samstag, 26. April 2008

Berlin Berlin

Der Tag heute war so schön sonnig, da schreibe ich doch erst heute Abend am Blog. Wir sind wieder zurück aus der Hauptstadt und ich bin total müde. Die Nacht war kurz und gestern hatte ich auch schon so wenig geschlafen. Ich werde wohl alt.

Die Fahrt gestern ging direkt zum Kurfürstendamm, wo wir den Reiseleiter Norbert an Bord nahmen, ein waschechter Berliner. Dann führte uns die Route per Bus quer durch Berlin an vielen Sehenswürdigkeiten und Gebäuden vorbei. Zu Fuß liefen wir dann durch das Brandenburger Tor und am Holocaust-Mahnmal vorbei zum Potsdamer Platz. Mittagessen gab es im Piazza Rossa am Alex, ein Italiener mit gutem Service. Die Zeit rennt, wir sitzen zu lange beim Essen...

Schließlich konnten wir an den langen Warteschlangen vor dem Reichstag vorbeilaufen und bekamen eine exklusive Führung durch den Bundestag und den Reichstag. Wir haben gesehen, was normale Besucher gar nicht zu Gesicht bekommen. Leider hatte ich durch die Hektik meine Kamera im Bus vergessen und konnte nur Bilder mit dem Handy machen. Die sind von der Qualität aber nicht so toll geworden.

Dann hieß es 17:30 Uhr schnell zum Bus und ab ins Hotel, 20:00 Uhr mussten wir wieder in Mitte sein. Wir hatten Karten für 'My Life' im Chamäleon. Tolle artistische Show, kann ich ohne Ausnahme nur empfehlen. Im Zirkus wirkt das lange nicht so wie dort. Man ist in diesem Varieté direkt im Geschehen, da sich die Bühne in der Mitte des Saales befindet und man an Tischen drumherum sitzt. Wir hatten zudem richtig gute Karten direkt an der Bühne, das wirkt umso mehr, wenn die Akteure dazu ansetzen, ins Publikum zu springen und von den Anderen daran gehindert und aufgefangen werden.

Weil wir noch Hunger hatten, gab es Cheeseburger XXL im Rocco am Hackeschen Markt, direkt unter der Spandauer S-Bahnbrücke. Das AMPM daneben war für den Eintritt von EUR 5,00 nicht der Rede Wert. Der Abend klang im Havanna aus und irgendwann waren wir wieder im Hotel.

Auf der Rücktour machten wir heute noch Stop im Müritzeum in Waren/Müritz, schließlich waren wir nicht zum Spaß unterwegs. Zieht Euch warm an, wenn Ihr zu den Aquarien im Untergeschoss geht, dort ist es verdammt kalt.